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Wer eine typische Hochzeit mit allem Schnickschnack geplant hat, der möchte natürlich auch nicht auf diverse Hochzeitsbräuche verzichten. Hierzulande gibt es so einige Hochzeitsbräuche, die eigentlich schon fast zu jeder Hochzeit dazugehören:
Hochzeitsbräuche in Deutschland
- Baumstamm zersägen (Gleichberechtigung in der Ehe)
- Blumenkinder (viel Nachwuchs für das Brautpaar)
- Brautjungfern (Böse Geister von der Braut ablenken)
- Brautschleier (steht für die Jungfräulichkeit der Braut)/li>
- Reis werfen (symbolisiert die Fruchtbarkeit)
- Geliehenes (Freundschaft), Altes (Lebensabschnitt als ledige Frau), Neues (symbolisiert das Leben das vor der Braut liegt) und Blaues (Sinnbild für die Treue)
- Über die Schwelle tragen (Böse Geister, die unter der Schwelle liegen, von der Braut fernhalten)
- Dosen am Auto (Lärm soll böse Geister vertreiben)
- Brautstrauß werfen (Der Fänger heiratet als nächstes)
Andere Hochzeitsbräuche weltweit
- Rumänien: Der Brautkranz wird hoch oben an einem Baum befestigt und der Bräutigam muss hinaufklettern, um ihn zu holen.
- Bulgarien: Vor der Hochzeit muss die Braut in einen Badezuber mit glühenden Kohlen springen.
- Indien: Mit Henna werden der Braut Ornamente auf Knöchel, Hände und weitere Körperstellen gemalt. Sie sollen Glück bringen.
- Mexiko: Die Blumenkinder sind wie Miniaturen des Bräutigams und der Braut gekleidet.
- Brasilien: An einer Hochzeit wird immer Truthan gegessen und die Hochzeitstorte wird meistens von unten nach oben angeschnitten, damit es in der Ehe stets bergauf geht.
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